Tag des offenen Denkmals - 11. September 2016

Veröffentlicht auf 18. August 2016

© Gemeinde Herzebrock-Clarholz
© Gemeinde Herzebrock-Clarholz

Die Klöster in Herzebrock und Clarholz, Schloss Möhler sowie das Zumbusch-Haus sind dabei

Gleich an vier Standorten können die Besucher am Tag des offenen Denkmals in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz Station machen. Die Klosteranlagen in Herzebrock und Clarholz, der barocke Garten rund um Schloss Möhler sowie das Zumbusch-Haus stehen zur Besichtigung bereit.

Kloster Clarholz

Das ehemalige Prämonstratenserkloster, gegründet 1133 unter Mitwirkung des heiligen Norbert, ist die älteste Niederlassung dieses Ordens im Erzbistum Paderborn. Die romanische Basilika wurde 1175 fertiggestellt und im 14. Jahrhundert zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Heute noch erhalten sind Kirche und Propstei, Wirtschaftsgebäude, Pfarr- und Konventshaus sowie die sogenannte Zehntscheune. 2001 bis 2004 erlebten die Gärten eine Umgestaltung nach historischem Vorbild.

Das Kloster Clarholz startet den Tag des offenen Denkmals um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Laurentius-Kirche. Um 11 Uhr informiert dann Ulrich Kaplan in der Kirche mit seinem etwa halbstündigen Vortrag "Steine erzählen Geschichte. Die Naturbausteine in der Klosteranlage" über die bauhistorische Vergangenheit mit anschließender Begehung des Außenbereichs.

Jeweils um 14 und 16 Uhr lädt Prof. Dr. Johannes Meier von der Universität Mainz zum geführten Rundgang ein. Hierzu trifft man sich am Friedensmahnmal vor dem Turm der Kirche.
Von 13 bis 17 Uhr öffnet die Cafeteria der Clarholzer Landfrauen im Koventshaus.

Kloster Herzebrock

Im Jahr 860 wurde das Kloster Herzebrock als Kanonissenstift gegründet und 1208 in ein Benediktinerinnenkloster umgewandelt. Seit der Säkularisation 1803 befindet sich die Anlage im Besitz des Fürstenhauses zu Bentheim-Tecklenburg. 2002 bis 2005 erfuhren die Klostergärten eine umfangreiche Neugestaltung. 2009 erfolgte die erste Restaurierungsphase des Kreuzganges von 1474. Heute befinden sich ein Museum, Wohnräume und ein Pfarrhaus in den historischen Gebäuden.
Am Tag des offenen Denkmals ist das Heimatmuseum von 14 bis 17 Uhr geöffnet, auch Kreuzgang und Gewölbekeller können besichtigt werden.

Zumbusch-Haus

Caspar Ritter von Zumbusch gehörte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Bildhauern Europas. Im Obergschoss seines Geburtshauses befindet sich ein Museum mit der Familiengeschichte, Lebensweg, vielen Arbeiten und Erläuterungen zu einigen monumentalen Werken wie etwa dem Kaiser Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica und dem Denkmal der Kaiserin Maria Theresia in Wien.
Das Zumbusch-Haus ist am Tag des offenen Denkmals von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Schloss Möhler

Das ehemalige Rittergut aus dem 11. Jahrhundert wurde zwischen 1710 und 1715 als Schloss im Barockstil neu erbaut. Nach zahlreichen Veränderungen im Lauf der Geschichte sind der stattliche Gebäudemitteltrakt mit Barockgarten, Wirtschaftsgebäuden, Gräftenanlage und Alleen erhalten. Seit Mai 2016 befindet sich eine Swingolf-Anlage innerhalb der barocken Gartenanlage.
Zwischen 11 und 18 Uhr können Besucher sich den Schlosspark ansehen und im ehemaligen Gesindehaus gastronomisch verwöhnen lassen.

Geschrieben von teuto

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