„Zhreee“ zu Gast im Glasturm - Musikalische Improvisation zum Tanz mit dem heißen Glas - Freitag 8.9.17 - 19:00 Uhr

Veröffentlicht auf 28. August 2017

„Zhreee“ zu Gast im Glasturm

Musikalische Improvisation zum Tanz mit dem heißen Glas

 

Virtuos Torsten Rötzsch. Foto: LWL / Holtappels
Virtuos Torsten Rötzsch. Foto: LWL / Holtappels

Petershagen (lwl). Steht ein geübter Glasmacher wie Torsten Rötzsch am Ofen, gleichen seine Bewegungen einem Tanz mit dem heißen Glas. Ständig muss das Werkstück in Bewegung gehalten werden, damit es nicht die Form verliert. Die Temperatur und die Materialeigenschaften geben einen eigenen Takt vor.

 

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wagt am Freitag (8. 9.) um 19 Uhr ein einmaliges Experiment: Zu Gast im Glasturm des LWL-Industriemuseums ist das Improvisations-Trio „Zhreee“ aus Minden. Live kreiert das Ensemble instrumentale Musikstücke, die frei improvisiert im Moment ihrer Aufführung entstehen. In diesem Fall lassen sie sich inspirieren vom ebenfalls live stattfindenden Prozess des Glasmachens. Nichts ist festgelegt oder geplant. Das Konzert ist damit einmalig und allein abhängig von dem Moment, dem Ort, dem Publikum und der Atmosphäre.

 

Karten für diese Veranstaltung kosten 17 Euro und können unter Tel. 05707 9311-26 reserviert werden.

 

Das Trio mit Constantin Braun (Piano/Keyboard), Michael Wagener (Drums/Percussion) und Daniel Sauk (Gitarre) ist in seinen Improvisationen weder inhaltlich noch stilistisch gebunden. „Zhreee“ bewegt sich sensibel im atmosphärischen Bereich und verspricht vielseitige Hörerlebnisse:

Das Trio ”Zhreee” aus Minden zu Gast im Glasturm. Foto: Zhreee
Das Trio ”Zhreee” aus Minden zu Gast im Glasturm. Foto: Zhreee

Mal wird es kraftvoll rockig, an anderer Stelle funkig, mal mitreißend tanzbar, mal cinematografisch, dann wieder malerisch und meditativ. Es entstehen Trance-Rhythmen oder Chill-out-Klänge und epische Klangbilder, die wie aus einem Guss wirken und die Zuhörer in Spannung halten. Eine stilistische und emotionale Reise - für die Künstler selbst, wie auch für die Zuhörer.

 

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Geschrieben von teuto

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