Veröffentlicht auf 23. Oktober 2015

Foto: Minden Marketing GmbH
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Martin Sonneborn beim Mindener Werteforum

Minden Am 17. November findet bei der Wilhelm Altendorf Maschinenbau GmbH & Co. KG in der Wettinerallee der letzte Termin der diesjährigen Staffel des Mindener Werteforums statt. Die Minden Marketing GmbH freut sich auf Europaparlamentarier und Journalist Martin Sonneborn, bei dessen Vortrag es um die Frage geht „Was darf Satire, was nicht?“. Moderiert wird das Forum von Ralf Huber.

Wo sind die Grenzen?

„Alles!“ Das war die Antwort Kurt Tocholskys auf die Frage, was Satire darf. Und jede andere Antwort wäre für eine freiheitliche Demokratie ruinös. Satire ist der Witz als Waffe und zwar durch Aufklärung und Kritik. Die Botschaft des Mediums Satire lautet: „Frechheit siegt.“ Das ist auch der politische Ansatz Sonneborns, den er mit „Die PARTEI“ seit 2014 im Europäischen Parlament verfolgt.
Auch bei der politischen Satire geht es um eine Kunstform von Spott und Hohn, Polemik und Beleidigung. Mit aggressiver Sprache und aggressiven Bildern produziert der Satiriker ein Werk der schöpferischen Zerstörung. Dass er dabei auch noch die subversive Kraft des Obszönen und Hässlichen nutzt, macht ihn zum Bürgerschreck. Doch wo sind die Grenzen? Nach den An-schlägen von Paris auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ druckten viele deutschen Zeitungen und Magazine fast schon reflexartig auch die dras-tischsten Mohammed-Karikaturen nach. Manche gaben sogar eigene Zeich-nungen in Auftrag. Das Ziel: Ein Zeichen setzen – für Meinungsfreiheit. Was darf Satire, was nicht? Geht es in der aktuellen Debatte wirklich nur um die Verteidigung von Meinungsfreiheit? Oder steckt in der Debatte auch eine Art Kulturkampf: Westliche Werte gegen islamische Werte? Fest steht: Das Recht auf Meinungsfreiheit ist längst nicht die Rechtfertigung für jede Meinung. Wer der Satire engere Grenzen ziehen möchte, muss sich allerdings fragen lassen: Wer entscheidet?

Ehemaliger „Titanic“ Chefredakteur und Spitzenkandidat im Europäischen Parlament
Martin Sonneborn wurde 1965 in Göttingen geboren und studierte Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster, Wien und Berlin. Seine Magisterarbeit schrieb er über die Wirkungsmöglichkeiten von Satire und das Satire Magazin „Titanic“, bei dem er bis 2005 als Chefredakteur arbeitete. Seit 2014 sitzt Sonneborn als Spitzenkandidat der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative im Europäischen Parlament. „Die PARTEI“ vertritt einen satirischen Charakter. Trotzdem ist sie juristisch eine normale deutsche Partei und tritt somit auch zu Wahlen an.
Aufmerksamkeit erntete Sonneborn auch durch seine „investigativen“ Ansätze für die ZDF „heute-show“.

Um wieder möglichst vielen Gästen Gelegenheit zu geben, den Vortrag zu hö-ren, werden vom Stadtmarketing vor der Veranstaltung Eintrittskarten ausge-geben. Für den Vortrag von Martin Sonneborn erfolgt die Kartenausgabe ab Samstag, 24. Oktober. Ab 10:00 Uhr sind dann, solange der Vorrat reicht, un-entgeltlich Eintrittskarten in der Tourist Information in der Domstraße 2 erhält-lich. Jeder Abholer erhält maximal 2 Karten. Aufgrund der erfahrungsgemäß großen Nachfrage können keine Reservierungen erfolgen.

Weitere Informationen und den Veranstaltungsflyer gibt es bei der Minden Marketing GmbH, Domstraße 2, 32423 Minden, Tel. (05 71) 829 06 59,
Fax: (05 71) 829 06 63. Infos unter www.minden-erleben.de

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Geschrieben von teuto

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Veröffentlicht auf 5. Oktober 2015

Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher kamen nach Minden zur 5. Internationalen Reenactor-Messe

Foto: Minden Marketing GmbH
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Minden Mehr als 10.000 begeisterte Besucherinnen und Besucher sowie Händler und Künstler aus dem In- und Ausland machten die Reenactor-Messe am Wochenende in Minden zu einem vollen Erfolg. Dieses in Deutschland einzigartige Event, das von der Minden Marketing GmbH (MMG) organisiert wird, stößt bereits seit fünf Jahren auf internationales Interesse. Dank der Förderung der MMG-Gesellschafter konnte dieses im Rahmen einer EU-Förderung ins Leben gerufene Format auch nach Ablauf der Förderperiode in erweiterter Form auch 2015 für Minden realisiert werden.

„Wir waren überrascht, wie lang die Schlange der Besucher bereits am Samstagmorgen kurz vor Eröffnung der Messe auf Kanzlers Weide war“, freuen sich MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander und sein Team über den großen Zuspruch, der das ganze Wochenende über nicht abriss. Als richtig habe sich dabei die Entscheidung erwiesen, diese Veranstaltung vom Simeonsplatz auf Kanzlers Weide zu verlegen. „Dadurch konnten wir das Angebot noch einmal deutlich erweitern und der neuen Gaumenschmausmeile mit Varieté am Lagerfeuer einen adäquaten Raum bieten.“

Schwungvolle mittelalterliche Musik, Jonglage und faszinierende Feuerakrobatik begeisterte hunderte Zuschauer bei diesem Varieté-Abend, während ein umfangreiches kulinarisches Angebot aus den Garküchen und Tavernen zum Schlemmen lud. Historische Geschütze und Gerätschaften bildeten im Außenbereich der Messe den passenden Rahmen für diese Gaumenschmausmeile, über die auch wundersame leuchtende Fabelwesen wandelten. Diese kulinarische Konzepterweiterung wurde von zahlreichen Gästen begeistert angenommen.

Foto: Minden Marketing GmbH
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Beim ersten Moonlight-Shopping der Reenactor-Messe am Samstagabend warteten die Händler bei der verlängerten Öffnungszeit im Zelt mit ihren vielfältigen Angeboten auf. Von Fellen, Trinkhörnern, Kochgeschirr, Schmuck, Hüten, edlen Stoffen und historischer Kleidung bis hin zu Accessoires, Holz-, Glas- und Metallwaren reichte das außergewöhnliche Angebot. Gaukler und fahrendes Volk begeisterten die Besucher im großen Zelt mit ihren Künsten.

„Große und kleine Besucher zeigten sich am Wochenende fasziniert von den mittelalterlichen Konstruktionen, vom Fechtkampf und der historischen Falknerei, die unter anderem bei der Reenactor-Messe von internationalen Gruppen geboten wurden. Bewährt habe sich dabei erneut die Kooperation mit dem französischen Partner der Association pour l'Histoire Vivante, erklärt MMG-Chef Sander: „Eine Partnerschaft, die es möglich macht, Geschichte in Minden tatsächlich ganz neu zu erleben und immer wieder neu zu erfinden. Vielleicht sogar bereits im nächsten Jahr.“

Aufgrund zahlreicher Rückfragen legt die MMG Wert auf die Feststellung, dass die Reenactor-Messe in keinem Zusammenhang mit der am Wochenende ebenfalls gelaufenen Mittelerde-Veranstaltung steht und es sich bei der 5. Internationalen Mindener Reenactor-Messe nicht um einen Mittelaltermarkt, sondern um die einzige epochenübergreifende Veranstaltung dieser Art in Deutschland handelt, bei der großer Wert auf ein authentisches Warenangebot gelegt werde.

Weitere Informationen zur 5. Internationalen Reenactor-Messe unter www.minden-erleben.de oder unter www.reenactormesse.de.

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Geschrieben von teuto

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