Teutoburger Wald: Faszination und Wirkung - Bad Salzufler ErlebnisGradierwerk

Veröffentlicht auf 6. Mai 2011

Atmen

 

Bad_Salzuflen_ErlebnisGradierwerk-Totale.JPGWir atmen rund 23.000 Mal pro Tag und doch merken wir es kaum. Unser Atem ist uns selbstverständlich. Er gerät erst dann ins Blickfeld, wenn Bronchien oder Lungen nicht richtig funktionieren. Atem steht für Leben, durch alle Epochen, Kulturen und Religionen hindurch.

Unser Atemsystem ist kompliziert, und es ist anfällig. Abgesehen von denen, die unter Asthma oder chronischer Bronchitis leiden, erleben das auch gesunde Menschen. Pro Minute brauchen wir zwischen 7 und 90 Liter Luft, je nachdem, ob wir ruhen oder uns sehr anstrengen. Bei diesen Mengen gerät viel in unsere Atemwege, auf das wir gern verzichten würden. Dann halten wir die Luft an, oder wir halten uns die Nase zu. Ist allerdings die Luft frisch und sauber, kommen wir gern näher und nehmen einen tiefen Atemzug.

Das ist das Erfolgsrezept der Gradierwerke. Diese Bauwerke erweisen sich bei jedem Atemzug als Streicheleinheit für die Atemwege. Mit dem neuen ErlebnisGradierwerk wurde diese wohltuende und heilende Wirkung um ein Vielfaches potenziert.

Das gilt besonders für die Nebelkammer. Dieser Inhalationsraum auf einer Grundfläche von 45 Quadratmetern beherbergt rund 30 Sitzplätze. Im Nebel scheint der Raum endlos zu sein. Die gereinigte Sole wird in sechs Geräten mit Druckluft vernebelt. Düsen zerstäuben die Flüssigkeit in feinste Mikropartikel. Durch diese feinste Zerstäubung kann sich die heilsame Wirkung der Sole optimal entfalten. Die Durchblutung der Zellwände wird angeregt, Sauerstoff gelangt leichter ins Blut, der Schleim in den Atemwegen wird verflüssigt und leichter abtransportiert. Ganz tief durchatmen: Das wird hier zum Genuss. Die leise Musik und das sanfte Licht tun das ihre dazu.

Die Menschen, die die wohltuende Wirkung des neuen Gradierwerkes erleben wollen, kommen so ziemlich von überall her. Seit der Eröffnung vor vier Jahren waren es rund 118.000 Besucher, diejenigen nicht mitgezählt, die einen Baustellen-Sommer lang umsonst hinein durften. Die Nachfrage war so groß, das die geplante Winterschließung auf ein Minimum reduziert wurde. Geschlossen ist das Gradierwerk nur noch bei Wartungsarbeiten und Temperaturen unter 10° Celsius. Den eigenen Atem hier zu erleben, ist offenbar etwas Faszinierendes, nicht nur für Kranke. Unter den Besuchern sind treue Fans genauso wie Menschen, die von fern kommen und zu Gast sind in Bad Salzuflen.

Genau ist nicht festzustellen, woher die Gäste kommen. Franzosen und Briten, Polen und Russen, Amerikaner und Menschen aus dem Nahen Osten wurden schon begrüßt. Und natürlich die Niederländer, die eine große Besuchergruppe ausmachen.

Das ErlebnisGradierwerk ist nach wie vor Anziehungspunkt für Besucher von nah und fern. Manchmal entdecken die Menschen in der Nähe zuletzt die Schätze vor der Haustür: „So viele strömen hier her, da dachte ich, ich guck mal. Jetzt komme ich jeden Tag und mache hier Atemübungen. Ich habe hier was wirklich Tolles direkt um die Ecke und hätte es beinahe verpasst!“, so Sabine M. aus Bad Salzuflen.

 
ErlebnisGradierwerk und „Atmen XXL“


Zahlen zeigen starke Nachfrage

Bad_Salzuflen_Gradierwerk_Rosengarten_Brunnen.jpgBad Salzuflen. Seit das ErlebnisGradierwerk vor vier Jahren im Herzen der Stadt eröffnet wurde, ist die Einrichtung ein Publikumsmagnet. Insgesamt gab es bis heute rund 118.000 zahlende Besucher. Trotz der Bauarbeiten der letzten beiden Sommer am Konzerthallenvorplatz riss der Besucherstrom nicht ab. Als Ausgleich durften Gäste in dieser Zeit die Einrichtung kostenfrei besuchen, diese Besucherzahlen sind nicht genau bekannt.

Ursprünglich sollte das begehbare Gradierwerk von April bis Oktober in Betrieb sein. Die starke Nachfrage hat jedoch dazu geführt, dass in milden Wintermonaten das Gradierwerk zeitweise zugänglich ist. Nur bei den notwendigen Wartungsarbeiten und Temperaturen unter 10° Celsius ist es geschlossen.

Das ErlebnisGradierwerk hat treue Besucher, die hier regelmäßig tief durchatmen, und es ist Anziehungspunkt für viele Gäste von nah und fern. Die Besucher kommen aus Stadt und näherer Umgebung, aus ganz Deutschland, aus vielen europäischen Ländern und darüber hinaus. Viele „Nordlichter“ von der Nordseeküste haben das ErlebnisGradierwerk schätzen gelernt; sie berichten, dass die gesunde Luft hier wesentlich angenehmer sei als die raue Nordseeluft.

Alle schätzen den gesundheitsfördernden Effekt der zerstäubten Sole. Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Pollenallergiker erleben die heilsame und lindernde Wirkung der winzigen Wassertröpfchen, die Partikel in der Luft binden, die Atemwege befeuchten und Schleimhäute abschwellen lassen. Das ErlebnisGradierwerk ist an sieben Tagen in der Woche von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Pauschale „Atmen XXL – so erfrischend wie am Meer“

Tief durchatmen und feiern

signatur_urlaub-zum-durchatmen-102009.jpgBad Salzuflen. Eine Woche in Bad Salzuflen zum tief Luftholen, in jeder Beziehung: Das ist möglich mit der Pauschale „Atmen XXL“. Bei sieben Übernachtungen mit Frühstück im Doppel- oder Einzelzimmer mit Dusche oder Bad/WC kann die wunderschöne Altstadt Bad Salzuflens und die Natur rundherum entdeckt werden. Dazu gibt es fünfmal den Zugang zum ErlebnisGradierwerk mit Sole-Nebelkammer zur intensiven Inhalation und drei Mal Entspannung in der Salzgrotte. Eine Gästekarte mit freiem Zutritt zum Kurpark und anderen Vergünstigungen komplettieren das Angebot.

Die Pauschale ist ab 286 Euro buchbar, Einzelreisende zahlen keinen Einzelzimmerzuschlag. Anreise jederzeit. Buchung und weitere Infos unter T. 0800-300 500 700 (kostenlos) oder www.staatsbad-salzuflen.de

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Geschrieben von teuto

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