Teutoburger Wald: Volleyball-Europameisterschaft der Frauen • 06. bis 11. September 2013 - Gerry Weber Stadion - HalleWestfalen

Veröffentlicht auf 26. Juli 2013

- Nationalflaggen der Teams am EM-Spielort GERRY WEBER STADION sind gehisst
- Fünf Patenschaften mit Schulen aus HalleWestfalen und Bielefeld feierlich signiert
- Volleyball-Begeisterung soll in die ostwestfälische Region hinaus transportiert werden
- Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann hofft auf „begeisternde Stimmung“

HalleWestfalen. Die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2013 ist bei strahlendem Sonnenschein am vergangenem 18. Juli eröffnet worden. Nach dem die Bürgermeisterin der Stadt HalleWestfalen, Anne Rodenbrock-Wesselmann, die Vertretungen von fünf Schulen im Rathaus empfangen hat, wurde mit den ersten >Deutschland-, Deutschland-Rufen< der >Rochinplatz< von rund 40 Schülerinnen und Schüler eingenommen. Hier galt es nun für den Standort HalleWestfalen mit dem Hissen der vier Flaggen in mitten der 22.000 Einwohner zählenden ostwestfälischen Lindenstadt für die im GERRY WEBER STADION spielenden Nationen - Deutschland, Niederlande, Spanien und Türkei – das symbolische Eröffnungszeremoniell vorzunehmen. Da am Wochenende in Nordrhein-Westfalen die Schulferien begannen, wollten die Schulen für ihre übernommenen Patenschaften zuvor noch ein öffentliches Zeichen setzen. Die Ferien dauern in NRW bis zum 03. September an und die EM startet drei Tage später in der 10.500 Zuschauer fassenden Eventarena mit den Vorrundenspielen.

Fünf Schulen haben Patenschaften für die Nationalteams Deutschland, Niederlande, Spanien und Türkei zur >Volleyball Euro 2013< im ostwestfälischen Halle übernommen und feierlich signierte die Bürgermeisterin der Stadt HalleWestfalen, Anne Rodenbrock-Wesselmann (stehend Mitte), die entsprechenden Urkunden gemeinsam mit den Delegierten der Schulvertretungen (sitzend von links): Katrin Sonnenberg (Lehrerin Realschule HalleWestfalen), Malte Seemann (Lehrer Kreisgymnasium HalleWestfalen), Liborius Rzeha (stellv. Schulleiter Peter-Korschak-Hauptschule HalleWestfalen), Lars Kornfeld (stellv. Schulleiter Ceciliengymnasium Bielefeld), Katharina Herbst und Sebastian Hellwig (beide Lehrerpersonal Max-Planck-Gymnasium Bielefeld). © GERRY WEBER WORLD (HalleWestfalen)So steht das Haller Kreisgymnasium Pate für das deutsche Frauenteam und die ebenfalls in der ostwestfälischen Lindenstadt ansässige Real- bzw. Peter-Korschak-Hauptschule für die Türkei. Im benachbarten Bielefeld konnten zwei Lehranstalten für die Patenschaften begeistert werden. Das Max-Planck-Gymnasium hat sich für die Niederlande entschieden und Spanien wird vom Ceciliengymnasium während der EM-Tage begleitet, deren stellvertretender Schulleiter Lars Kornfeld betont: „Für die Schülerinnen und Schüler ist die Patenaktion eine tolle Sache und unser Dank richtet sich an den lokalen EM-Veranstalter. Wir werden für bestmögliche und vor allem lautstarke Unterstützung während der Volleyballspiele sorgen und freuen uns, die Mannschaften so unterstützen zu können.“ Die Patenschaft der Schulen bedeutet zugleich, dass sie als Fangruppen auftreten und die jeweilige Nationalmannschaft unterstützen.

„Damit diese Begeisterung auch in die ostwestfälische Region transportiert wird, haben wir rund 800 Schülerinnen und Schüler zu den Vorrundenspielen eingeladen“, sagt Projektleiter Frank Heinkel (GERRY WEBER WORLD) und Martin Vollenbruch (Director Competition Local Organisation Committee HalleWestfalen) erklärt: „Die Teams sollen Heimatmosphäre vermittelt bekommen. Jede Schule wird als Fangruppe während der Europameisterschaft in Erscheinung treten und mit T-Shirts und Fahnen für das jeweilige Nationalteam ausgestattet.“ Um diese Partnerschaft entsprechend zu dokumentieren, hat Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann gemeinsam mit den Schulvertretungen, die Ernennungsurkunden im Sitzungssaal des Rathauses unterschrieben. „Die bekommt einen Ehrenplatz im Eingangsbereich unserer Schule“, so Liborius Rzeha, stellvertretender Schulleiter der Haller Peter-Korschak-Hauptschule.

Die Nationalflaggen für die >Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2013< in HalleWestfalen sind gehisst und bereits jetzt freuen sich darauf die Volleyballspielerinnen des USC Münster, Ines Bathen (stehend 2.v.r.) und Linda Dörendahl (rechts), sowie die Schülerinnen und Schüler der Patenschulen und (stehend von links) Martin Vollenbruch (Director Competition Local Organisation Committee HalleWestfalen), Lars Kornfeld (stellv. Schulleiter Ceciliengymnasium Bielefeld), Sebastian Hellwig und Katharina Herbst (beide Lehrerpersonal Max-Planck-Gymnasium Bielefeld), Bürgermeisterin Anne-Rodenbrock-Wesselmann (Stadt HalleWestfalen), Liborius Rzeha (stellv. Schulleiter Peter-Korschak-Hauptschule HalleWestfalen), Katrin Sonnenberg (Lehrerin Realschule HalleWestfalen) und Malte Seemann (Lehrer Kreisgymnasium HalleWestfalen). © GERRY WEBER WORLD (HalleWestfalen)„Einen besseren Auftakt für dieses sportliche Großereignis in unserer Stadt hätten wir uns nicht wünschen können“, sagt Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann angesichts der hochsommerlichen Temperaturen vor den in rund sieben Wochen beginnenden kontinentalen Titelkämpfen: „Wir werden sicherlich wie bei der Handball-Weltmeisterschaft 2007 großartige Volleyball-Festspiele erleben. Ich kenne diese sensationelle Begeisterung von den Volleyball-Pokalspielen und kann versprechen, dass das Stadion wieder ein Hexenkessel der Emotionen sein wird vor 10.000 begeisternden Zuschauern.“

Dass die Stimmung im Haller GERRY WEBER STADION außergewöhnlich ist, weiß die ehemalige Nationalspielerin Linda Dörendahl zu berichten. In den Jahren 2006 und 2007 wurde die 28-jährige Berlinerin mit dem Schweriner SC jeweils deutsche Volleyball-Pokalsiegerin. „Die Stimmung in Halle ist fantastisch. Wenn Du auf dem Feld stehst und tausende Fans die Teams unterstützen, bekommt man eine Gänsehaut“, beschreibt die Libera, in Diensten des Bundesligisten USC Münster, das Flair der nationalen Pokalfinals. Dieses Gefühl kennt ihre Mannschaftskollegin Ines Bathen bisher nur als Zuschauerin. Als aktive Spielerin ist der 22 Jahre jungen Sauerländerin dies noch nicht vergönnt gewesen, jedoch lautet einer der sportlichen Wünsche der U20-Weltmeisterin von 2009: „Gemeinsam mit dem USC die Pokalfinals zu erreichen, wäre ein Traum. Vielleicht gelingt uns dies im kommenden Jahr.“ Doch bis dahin ist „Daumen drücken angesagt“, so Dörendahl/Bathen: „Der Titelgewinn wäre für unsere deutschen Mädels ein riesen Erfolg und wir hoffen, dass sich das Team um Bundestrainer Giovanni Giudetti den goldenen EM-Traum verwirklichen kann.“

Geschrieben von teuto

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