Veröffentlicht auf 20. Oktober 2011

Carving-Workshops
Kursangebote für das kreative Schnitzen und Gestalten mit der Motorkettensäge

Carving.jpgDie Carvingkurse des Landesverbandes Lippe richten sich sowohl an Anfänger als auch fortgeschrittene Interessenten.
Die praktischen und theoretischen Arbeiten an den selbst erdachten und gefertigten Skulpturen finden von Freitag- bis Samstagnachmittag in den Räumen und der Gartenanlage der Burg Sternberg statt.

Termine für die nächsten Carvingkurse:
04. - 05. November 2011
20.- 21. April 2012
11. - 12. Mai 2012
15. - 16. Juni 2012

Anmeldungen sind notwendig!

Anmeldungen und weitere Termin- und Anfragen bitte bei
Christine Ridder (in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr):
Tel. 05234 / 206 820
c.ridder@landesverband-lippe.de

weitere Informationen:
www.landesverband-lippe.de
www.landesverband-lippe.de/fileadmin/user_upload/files/Forst/Carving_Flyer_2011.pdf


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Geschrieben von teuto

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Veröffentlicht auf 19. Oktober 2011

ren-rongAb dem 27.11.2011 zeigt die Galerie Hoffmann in Rheda-Wiedenbrück, die Ausstellung Ren Rong - Pflanzenmenschen.

Der 1960 in Nanjing, Volksrepublik China, geborene Künstler Ren Rong hat die Chiffre des Pflanzenmenschen entwickelt, um das Zusammenspiel der Natur und des Menschen, sowie der Geschlechter zueinander auszudrücken. Evolution, Wachsen, Wabern und Verwurzeln. Die Gestalten sind dynamisch und mit viel Witz ausgestattet. Es wird aber auch die Wichtigkeit der guten Ernte in allen Kulturkreisen deutlich. Ren Rong war Meisterschüler in Münster und Düsseldorf und ist seit Jahren erfolgreich mit großen Einzelausstellungen und musealen Präsentationen auf der Welt präsent. Seine Werke waren bereits im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, dem Landesmuseum Oldenburg, dem Ludwigforum für Internationale Kunst in Aachen oder dem Von der Heydt-Museum in Wuppertal zu sehen. Er hat in Deutschland und in Peking eine eigene Ausstellungshalle, sowie Atelierräume.

ren-rongAls Wanderer zwischen den Welten, muten seine Arbeiten, die aus Holz, Lack und Collage bestehen fremd und gleichzeitig vertraut an. Neben den Pflanzenmenschen hat er der Bildtradition Chinas folgend viele Mao-Bilder gefertigt, die den großen Vorsitzenden im Zusammenspiel mit den Pflanzenmenschen zeigen. Ernst und Humor gehen dabei eine eigene Symbiose ein, die den Erfolg dieser Serien beschreibt.

Die Vernissage der Ausstellung findet am verkaufsoffenen Sonntag, den 27.11.2011 (1. Advent) um 15 Uhr statt. Der Künstler ist anwesend. Die Ausstellung läuft bis zum 31.01.2012. Öffnungszeiten: Di-Sa 14.30 - 18 Uhr. Galerie Hoffmann Lange Straße 50 33378 Rheda-Wiedenbrück, Ortsteil Wiedenbrück

Weitere Informationen:  www.kunstagentur-hoffmann.de

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Geschrieben von teuto

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Veröffentlicht auf 6. Oktober 2011

Hilfen gegen die Folter im Ohr

Bad Salzuflen. Schon der Weg zu den Räumen des IN-TI im Staatsbad Vitalzentrum Bad Salzuflen ist eine angenehme Erfahrung. Schön gestaltete Räume mit einer offenen Empfangszone, die zum Ausprobieren von allerlei ungewöhnlichen Hörproben und Geduldsspielen einlädt, ein freundlicher Ruheraum – das ist auf den ersten Blick zu sehen. Zu sehen ist auch, dass bei der Gestaltung sorgfältig über die Bedürfnisse der Patienten nachgedacht wurde, die von ständigen Ohrgeräuschen gequält werden. Der Gang ist hell und ruhig, die Stille wird unterbrochen von Trommelwirbeln. „Das sind Djemben, afrikanische Trommeln, die mit Vorliebe von unseren Patienten genutzt werden“, so eine Therapeutin.

 

tinnitus-trommeln.JPGWas ist eigentlich Tinnitus? In nüchternen Worten wird das Symptom als akustische Wahrnehmung bezeichnet, die auf einer Störung der Hörfunktion beruht. Die Betroffenen hören ohne Unterbrechung ein Geräusch, das für andere nicht wahrnehmbar ist. Etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind von dieser Erkrankung dauerhaft betroffen, 40 Prozent haben das Phänomen mindestens einmal in ihrem Leben kennengelernt. Fachleute bezeichnen Tinnitus inzwischen als Volkskrankheit. Der Beginn der Symptomatik liegt in der Regel zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen.

Was das für den einzelnen Patienten bedeutet, erzählen die Teilnehmer einer Tinnitus-Kur im renommierten Institut für Tinnitus Diagnostik und Therapie GmbH IN-TI in Bad Salzuflen. Die sechs Männer und drei Frauen versuchen, ihren Ton im Ohr zu beschreiben – neun Mal anders. Pfeifen, Rauschen, Summen, Grillenzirpen, hoher Frequenzton, Gezwitscher, Sendeschlusston im Fernsehen, Piepen, Kurzwellensenderton – und das alles ständig, ohne Pause, Tag und Nacht. Und da die Menschen zwei Ohren haben, gibt es den Fall, dass es im einen Ohr rauscht und im anderen hochfrequente Töne zu hören sind.

Bei vielen war ein Hörsturz der Auslöser ihres Tinnitus. Bei allen hat die Erkrankung auch Wirkungen auf ihr soziales Leben. „Sie müssen sich vorstellen: Es gibt nie Ruhe. Zuhören wird anstrengend. Und niemand versteht, warum Sie sich zurückziehen“, so ein Patient aus Süddeutschland, der lange gesucht hat, bis er auf das IN-TI in Bad Salzuflen hingewiesen wurde. Die anderen bestätigen, dass sie sich nicht ernst genommen fühlten, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz nicht, und oft auch nicht von den vielen Ärzten, deren Praxen sie aufgesucht haben.

 

Die Frauen und Männer erzählen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, auf die Folter des Dauertons zu reagieren: Mit Aggression oder mit Depression. „Ich bin manchmal so wütend geworden, das muss doch jetzt mal aufhören, habe ich geschrien, aber es hat nicht aufgehört“, so eine Patientin. „Man kann nichts machen, ist dem Ton ausgesetzt und isoliert – ich habe so manches Mal mit dem Gedanken an Selbstmord gespielt“, beschreibt ein Patient sein Erleben. Andere kennen beides, die Wut und die Mutlosigkeit. Die Patienten berichten, dass sie im IN-TI aufleben, ernst genommen werden, Hoffnung schöpfen. Sie lernen Strategien, mit ihrem Ton umzugehen. „Der Stress muss raus, dann geht es besser“ – so erklärt ein Patient eine wichtige Erfahrung.

 

Das IN-TI arbeitet nach einem handlungsorientierten Konzept mit der Tinnitus-Retraining Methode überaus erfolgreich. Das belegen sämtliche Aussagen, wie Elke Loebnau, Diplom-Psychologin und Geschäftsführerin des IN-TI, berichtet. Diesen Erfolg führt sie auf eine hohe Therapiequalität und den individuellen und ganzheitlichen Behandlungsansatz zurück. Die Inhalte sind vor allem intensive Diagnostik, Tinnitus-Bewältigungs-Training, Bewegung, Entspannung, Klangtherapie sowie physikalische Therapie. Bei diesem Programm werden die bewährten Therapieeinrichtungen im Staatsbad Vitalzentrum genutzt.

Eine Tinnitus-Kompaktkur dauert 21 Tage und wird im IN-TI in Bad Salzuflen 24 Mal im Jahr durchgeführt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen 100 Prozent der Gruppentherapie- und Arztkosten und 90 Prozent der Kosten für physikalische Therapie. Dazu kann ein Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung gewährt werden. Behandelt werden neben Tinnitus auch Hyperakusis (starke Geräuschempfindlichkeit) und Schwindel. Nach der Kur ist übrigens das Team des IN-TI in den nächsten zwei Jahren über einen Telefonservice für seine Patienten da.

 

Das IN-TI ist Ende 2010 von Bad Meinberg ins Staatsbad Salzuflen Vitalzentrum umgezogen. Das IN-TI Team beschreibt die Pluspunkte, die für seine Arbeit wichtig sind: Dazu gehören die schön gestalteten Räume in einem Zentrum, in dem die Patienten alle Anwendungen unter einem Dach wahrnehmen können. Dazu gehört die Nähe zu Kurpark und Landschaft, zu einer Innenstadt, die attraktiv ist und eine Menge Abwechslung bietet, und zu den Unterkünften unterschiedlichster Art. Die Befragung der Patienten, die oft erst nach langer Suche im IN-TI einen Weg aus ihrer Geräuschfolter gefunden haben, zeigt hohe Zufriedenheit und Akzeptanz. Wer mit der einen oder dem anderen Betroffenen spricht, hat den Eindruck von Schiffbrüchigen, die endlich rettendes Land erreicht haben. Viele hätten diese Hilfe gern eher kennengelernt, eine bringt es auf den Punkt: „Es wäre so viel besser gewesen, diese Behandlung früher zu bekommen. So vieles wäre mir erspart geblieben.“

 

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Geschrieben von teuto

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Veröffentlicht auf 5. Oktober 2011

LEL1540.jpgDrei kulinarische Eisenbahnaktionen in Nordlippe - Spanferkel, Grünkohl mit Rauchendchen und Schlachtplatte im Zug

Mit gleich drei kulinarischen Eisenbahnaktionen läutet die Landeseisenbahn Lippe den Herbst ein. Am 30. Oktober mit dem Regelfahrtag, am 1. November (Allerheiligen) fährt der Grünkohlexpress und am 19. November gibt es „Schweinereien auf Schienen“.

Am Sonntag, den 30. Oktober wird letztmalig für dieses Jahr die Dampflok Emil Mayrisch im Regelbetrieb zwischen Bösingfeld und Dörentrup zu sehen sein. Im Winter sind umfangreiche Arbeiten am Dampfkessel geplant. Daher unbedingt anmelden und Plätze reservieren für das "Frühstück im Zug" mit Tagesticket für 20 bzw. 10 Euro ermäßigt, den „LEL-Kombi-Pickert“ - Tagesticket + Pickertplatte für 25 bzw. 15 Euro - oder das „Schlemmerticket Spanferkelbraten“ Tagesfahrt + Essen im Landhaus Begatal für 25 Euro bzw. 15 Euro.

Abfahrt des Museumszugs in Bösingfeld (Extertal, Am Bahnhof 1) ist um 10:00, 12:45 und 16:00 Uhr. In Dörentrup (Am Thonwerk) startet der Zug um 11.15, 14:15 und 17:15 Uhr. Zustieg ist zudem in Alverdissen, Barntrup, Bega und Farmbeck möglich.
Anreise ohne Auto mit der Eurobahn (Abfahrt Rahden 9.05 Uhr, Herford 9.59 Uhr und Bielefeld 10.15 Uhr) ist mit Umstieg in Lemgo in die Buslinie 900 bequem möglich. Kündigen Sie Ihr Ziel "Museumseisenbahn" beim Busfahrer an.

LEL1615.jpgDer Grünkohlexpress, fährt am Dienstag, dem 1. November (Allerheiligen) von Bösingfeld nach Dörentrup und zurück. Treffpunkt ist 11 Uhr am Bahnhof Bösingfeld. Der Preis für Bahnfahrt und Grünkohlessen im Zug beträgt 25 Euro pro Person. Reservierung erforderlich!

Zu „Schweinereien auf Schienen“ geht es am Samstag, den 19. November um 17 Uhr rustikal zu. Auf der Strecke von Bösingfeld nach Dörentrup ist eine Schlachteplatte mit regionalen Produkten im Fahrpreis von 25 Euro enthalten. Hier ist ebenfalls eine Reservierung erforderlich.

Anmeldungen und weitere Informationen unter Tel.: 01805 012885 (14 Cent/Min aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent/Min. aus den Mobilfunknetzen) Mo. – Fr. 9 – 18 Uhr oder shop.landeseisenbahn-lippe.de.

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www.landeseisenbahn-lippe.de

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Geschrieben von teuto

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